Pilates ist bei uns zwar ziemlich neu, doch besitzt seine Erfolgsformel Tradition. Schon in den
20er Jahren brachte Joseph Pilates Elemente des Yogas mit asiatischem Kampfsport und
westlicher Gymnastik in Einklang. Zunächst waren es Tänzer und Sportler, die mit diesem
ganzheitlichen Körpertraining ihre geschundenen Gelenke und Bandscheiben kurierten.
Danach fand das Konzept, die eigene Mitte zu finden und den Körper ins Lot zu bringen, immer
mehr begeisterte Anhänger. Noch effektiver ist diese Mischung aus Atemübungen,
Kraftelementen, Balancetechniken und Stretching natürlich im warmen Raum –
für Alle geeignet.
Schwerpunkte der Pilates-Methode:
- KONTROLLE: Ein wesentlicher Trainingsgrundsatz ist die kontrollierte Ausführung aller Bewegungen. Dadurch werden die kleineren „Helfermuskeln“ gestärkt und die Körperhaltung verbessert.
- KONZENTRATION: Mit Hilfe von Konzentration werden Körper und Geist in Harmonie gebracht. Die Aufmerksamkeit ist während der Praxis ganz auf den Körper gerichtet.
- ATMUNG: Bewusste Atmung spielt bei Pilates eine wichtige Rolle. Sie soll Verspannungen lösen und die Körperkontrolle verbessern.
- ZENTRIERUNG: Die Stärkung des so genannten Powerhouse, das vom Brustkorb bis zum Becken reicht und alle wichtigen Organe enthält, ist Kern der Pilates Praxis. Sie hilft bei Rückenbeschwerden und sorgt für Ausgeglichenheit.
- ENTSPANNUNG: Bewusste Entspannung soll helfen, Verspannungen aufzufinden und zu lösen.
- FLIESSENDE BEWEGUNG: Alle Übungen werden in fließenden Bewegungen ausgeführt, ohne längere Unterbrechungen. Es gibt keine abrupten isolierten Bewegungen.
Die SUN YOGA-PILATES spricht vor allem die tief liegenden, kleinen, aber meist schwächeren
Muskelgruppen an, die für eine korrekte und gesunde Körperhaltung sorgen. Der Kurs schließt
Kraftübungen, Stretching und bewusste Atmung ein. Es ist bedingt auch zur Rehabilitation nach Unfällen
geeignet. Generell ist die Verletzungsgefahr jedoch sehr gering.
Grundlage aller Übungen ist das Trainieren des so genannten „Powerhouses“, womit die in der
Körpermitte liegende Muskulatur rund um die Wirbelsäule gemeint ist, die so genannte Stützmuskulatur.
Die Muskeln des Beckenbodens und die tiefe Rumpfmuskulatur werden gezielt gekräftigt. Alle
Bewegungen werden langsam und fließend ausgeführt, wodurch die Muskeln und die Gelenke geschont
werden. Gleichzeitig wird die Atmung geschult.